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Fotoausstellung von Károly Méhes

Spiegelselfie von Károly Méhes

Fellbach und Pécs feiern 40 Jahre Städtepartnerschaft. Um die ungarische Partnerstadt näher kennenzulernen, zeigt die Galerie der Stadt Fellbach Fotografien des ungarischen Fotografen und Autors Károly Méhes.

Interview mit Károly Méhes

Was wollen Sie den Besuchern mit den ausgestellten Fotos vermitteln?
Die Fotos zeigen, wie ich die Welt als Fotokünstler darstelle. Schwarz-weiß ist eine Form, womit ich alles besser „analysieren” kann, es ist ein bisschen eckig, aber immer sauber und pünktlich. Es ist auch wichtig für mich, dass in meiner Umgebung alle einzelnen Details wichtig sind für einen gewissen Moment.

Die Ausstellung entsteht im Rahmen der 40-jährigen Städtepartnerschaft zwischen Fellbach und Pécs. Was bedeutet die Verbindung zwischen den Städten für Sie?
Es ist absolut wichtig, Partner und Freunde zu haben – auch für eine Stadt, für eine Gemeinde. In 1986 war es natürlich anders wegen des Eisernen Vorhangs, eine West-Deutsche Partnerstadt hatte enorme Bedeutung. Aber heute, 40 Jahre später, ist es genauso wichtig, vielleicht auf einer anderen Ebene.

Was muss man auf jeden Fall fotografieren, wenn man das erste Mal in Pécs ist?
Fotos sind unsere Erinnerungen. Auch die Privatfotos werden mit Lauf der Zeit Dokumente, und nicht nur für uns selbst, sondern für alle. Pécs ist eine süße Stadt, wo die Besucher sicher einige Lieblingsorte finden und mit Hilfe des Fotos kann man sich auch Jahrzehnten später erinnern.

Haben Sie eine persönliche Beziehung zu Fellbach?
Bisher sehr wenig, aber jetzt schon!

Wenn Sie Fellbach mit der Kamera erkunden würden – wonach würden Sie suchen?
Wie immer: Mein persönliches Fellbach. Nicht unbedingt die Sehenswürdigkeiten und Bilderbuch-Orte, sondern der Weg von meiner Unterkunft bis Bäckerei, interessante Ecken, Fenster, Figuren.

Passt für Sie Wein eigentlich auch zur Fotografie? Oder anders gefragt: Gehört Genuss für Sie zum kreativen Arbeiten dazu?
Für Fotografie passt alles, auch Wein, Essen, Trinken, gute Kompanie. Ich mache Fotos fast in allen Situationen, obwohl weniger Kulinarisches.

Das vielleicht bekannteste Gericht aus Ungarn ist der Gulasch/Gulyás. Verraten Sie uns Ihr Lieblingsgericht aus Ungarn?
Gefüllte Kraut – nach meinem Omas Rezept aus Siebenbürgen. Hackfleisch, ein wenig Speck und Reis zusammen mit dem Kraut, gut gewürzt, im Ofen durchbacken!

Auch der Weinbau ist eine Gemeinsamkeit von Pécs und Fellbach. Wie würden Sie den Wein aus Ihrer Region kurz und knapp beschreiben?
Pécs eigener Wein ist der Zinfandel – immer frisch, trocken, aber aromatisch!

Haben Sie schon Fellbacher Wein probiert?
Ja, ich habe eine Flasche 2024 Trollinger Lemberger Trocken als Geschenk bekommen, und es hat mir sehr gut gefallen!

Was wünschen Sie sich, dass Besucher und Besucherinnen aus Ihrer Ausstellung mitnehmen?
Schöne Bilder und vielleicht eine alternative Anschauungsmethode zu Welt & Leben.

Die Ausstellung

Die Ausstellung läuft bis zum 19. April 2026

Öffnungszeiten Galerie der Stadt Fellbach:

Dienstag bis Sonntag 14 bis 18 Uhr

Der Eintritt ist frei